Ein Amerikaner in Marseille oder Die Geschichte einer nahezu unbekannten Fluchthilfe in den Zeiten des Nationalsozialismus
Vortrag | Sonntag, 23. November 2025
- Uhrzeit
- 18:00 Uhr
- Einlass
- 17:00 Uhr
- Preise
- Normal: VVK: 10€ AK: 12 €
- Ermäßigt: VVK: 5€ AK: 7 €
- Infotelefon
- 07484 92 999 33
Im August 1940 stieg ein Amerikaner aus dem Zug in Marseille. In seiner Tasche dreitausend Dollar und eine Liste mit Namen. Er war im Auftrag eines New Yorker Hilfskomitees unterwegs. Sein Name: Varian Fry. Wer war er, wie kam er zu diesem gefährlichen Auftrag und was hat er in den dreizehn Monaten in Frankreich erreicht?
Hans Sahl, einer aus seinem Team damals, verbrachte die letzten Lebensjahre in Tübingen, in Berlin am Potsdamer Platz ist eine Straße nach Varian Fry benannt. Wenigstens das. Dennoch – ein vergessener Held. Fragen: was haben der Maler Marc Chagall, der Autor Heinrich Mann und die korsischen Ganoven vom Vieux Port in Marseille miteinander zu tun? Michael Giese, Pädagoge, Spurensucher, Regisseur, aus Tübingen hat Fragen an Varian Fry.